Energiegewinnung und Klimawandel

Habeck beharrt auf seiner industriefreundlichen Politik

Übergabe der Petition "Hände weg vom Schwedeneck" an Umweltminister Robert Habeck.

Ernüchterndes Fazit bei Diskussionsveranstaltung über Ölförderung an der Küste

Am 10. Mai übergab die Bürgerinitiative "Hände weg von Schwedeneck" ihre Petition "Rettet Schwedeneck" an Schleswig-Holsteins Umweltminister Dr. Robert Habeck von den Grünen. Im Laufe dieses Montags war die Petition noch von 50.123 auf über 71.000 Stimmen angestiegen und hat mittlerweile fast 80.000 Stimmen erreicht.

Die Petition richtet sich gegen die geplante Förderung von Erdöl durch den DEA-Konzern im sogenannten Schwedeneck (Kreis Rendsburg-Eckernförde). Die Küstenlandschaft ist geprägt von einmaligen Geotopen, Landschafts- und Naturschutzgebieten für international geschützte Arten wie z.B. den Schweinswal, der in der Ostsee vom Aussterben bedroht ist. Außerdem handelt es sich um ein sehr beliebtes Erholungsgebiet sowohl für Anwohner als auch für Besucher aus dem Großraum Kiel und aus ganz Deutschland.

Minister ohne Umweltgedanken
Die Übergabe der Petition fand im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung statt, bei der die BI dem Minister vier grundsätzliche Fragen zu seinem politischen Handeln stellte. Das Fazit ist ernüchternd: Habeck beharrt auf einer Rechtsauslegung, die industriefreundlich ist und den Umweltschutz konterkariert.

Lesen Sie den Bericht von Linda Maria Koldau von der BI "Hände weg von Schwedeneck" über den für die Umwelt enttäuschenden Diskussionsabend:
Übergabe unserer Petition für #Schwedeneck - News zur Petition

Weitere Informationen

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Foto: BI "Rettet Schwedeneck"