EU verbietet Einsatz von Grundschleppnetzen ab 800 m

Illegaler Grundschleppnetzfischer auf der Flucht vor Fischereiaufsicht, Mayumba Bucht, Gabun. Foto: Mike Markovina/Marine Photobank

Wichtiger Erfolg für den Schutz der Tiefsee in EU-Gewässern

Nach einem zähen, vierjährigen Verhandlungsmarathon hat sich die EU endlich auf ein weitgehendes Verbot des Einsatzes von Bodenschleppnetzen in den Tiefseeregionen des Atlantiks ab einer Meerestiefe von 800 Metern verständigt. Der letztendlich dann doch überraschende Durchbruch im Vermittlungsausschuss kam am letzten Tag der niederländischen Präsidentschaft zu Stande.

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Glaubwürdig? MSC-Siegel für Fisch aus überfischten Beständen

Skipjack-Thunfisch im Ringwadennetz.

Neue interdisziplinäre Studie zeigt Grenzen MSC-zertifizierter Fischbestände im Nordostatlantik auf

Viele europäische Fischbestände gelten als überfischt oder sind von Überfischung bedroht. Das blaue MSC-Siegel auf Fischprodukten soll garantieren, dass der Fisch aus geprüfter umwelt- und bestandsschonender Fischerei stammt und Verbrauchern damit Sicherheit beim Einkauf vermitteln.

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Vorgeschmack auf TTIP und CETA: WTO wollte US-Delfinschutz schwächen

Deline gefangen in einem Ringwadennetz. Foto: Sam La Budde

Umweltstandards sind Handelshemmnisse!

Nach einem jahrelangen, erbittert geführten Rechtsstreit musste der Delfin- und Verbraucherschutz in den USA vor der Welthandelsorganisation (WTO) Ende 2015 eine Niederlage hinnehmen: Delfintödlicher Thunfisch aus Mexiko sollte in den USA als "delfinsicher" verkauft werden dürfen! Bisher war diese Bezeichnung dort per Gesetz streng geschützt.

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Weltweite Überfischung hat dramatische Ausmaße angenommen

Ein Schwarm Blauflossenthunfische im tief blauen Meer, gegen die weiß leuchtende Meeresoberfläche fotografiert.

In etwa 30 Jahren werden rund 90 Prozent aller Fischbestände erschöpft sein

Laut einer neuen Studie von US-amerikanischen Wissenschaftlern verschiedener Forschungsinstitute werden derzeit weltweit zwei Drittel der Fischbestände überfischt. Nur bei rund einem Drittel der über 4.700 untersuchten Fischereien konnten die Wissenschaftler Anzeichen für nachhaltige Bewirtschaftung feststellen. Nur hier besteht die Chance, dass sich die Bestände wieder erholen und langfristig befischbar sein werden. Bei der Studie wurden rund 78 Prozent der weltweiten Fischfangmenge erfasst.

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Grundschleppnetze: Fischerei der verbrannten Erde

Illegaler Grundschleppnetzfischer auf der Flucht vor Fischereiaufsicht, Mayumba Bucht, Gabun. Foto: Michael Markovina

Grundschleppnetz-Fischerei steht Dynamitfischerei in Nichts nach

"Fischen mit Grundschleppnetzen ist so, als würde man mit einem Bulldozer in einen Teich fahren, um die Fische zu fangen", beschreibt der Fischereiexperte Elliot Norse, Präsident des Marine Conservation Biology Institute eine Fischereimethode, die - abgesehen von der Dynamitfischerei - die größten Zerstörungen in der Meeresumwelt anrichtet.

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Raubfischerei: Langleinen vernichten Millionen Meerestiere

Piratenfischer mit Langleinen aus Costa Rica auf Fangfahrt im Galapagos-Nationalpark. Foto: (c) Wolcott Henry 2005/Marine Photobank

Langleinenfischerei hat massiven Anteil an der Überfischung der Weltmeere

Mit der Einführung der Langleinenfischerei war anfangs die Hoffnung verbunden, eine effektive und selektive Fangtechnik gefunden zu haben. Was folgte war Ernüchterung und heftige Kritik. Die Langleinenfischerei reißt sowohl die Zielfischarten als auch durch ihre horrenden Beifangraten zahlreiche Nichtzielarten in den Abgrund.

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Haiflossen-Fischerei – Eine barbarische Fischereimethode

Ein Stapel Haiflossen, Ecuador. Foto: Rikke Færøvik Johannessen/Marine Photobank

Jedes Jahr sterben über 38 Millionen Haie allein wegen ihrer Flossen einen grausamen Tod

Bei der gezielten Haiflossen-Fischerei, dem sogenannten "Shark Finning", schneiden Fischer den Tieren direkt nach dem Fang die Flossen ab, um die schrecklich verstümmelten und nicht mehr schwimmfähigen Tiere anschließend wieder zurück ins Meer zu werfen, wo sie langsam sterben.

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25 Jahre SAFE – Großer Erfolg für den Delfinschutz

Das Logo SAFE des internationalen Kontrollprogramms für delfinsicher gefangenen Thunfisch.

Durch SAFE wurde "delfintödlicher" Dosenthunfisch weltweit weitestgehend vom Markt gefegt.

Vor 25 Jahren wurde das umfassendste und wirkungsvollste Delfinschutzprogramm der Welt gegründet: SAFE, das internationale Kontrollprogramm für delfinsicher gefangenen Thunfisch des Earth Island Institute aus Kalifornien (EII).

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Fischer ignorieren Vereinbarung zur Vermeidung von Tierverlusten in Stellnetzen

Toter Schweinswal im Stellnetz.

Robert Habeck's Versagen beim Schweinswal- und Seevolgeschutz

Die Vereinbarung über eine freiwillige Netzreduktion, die der grüne Umweltminister Robert Habeck mit dem Landesfischereiverband und dem Fischereischutzverband vereinbart hat, bleibt weiterhin weitgehend wirkungslos. Mit der Regelung soll die Todesrate von Schweinswalen und Seevögeln in Stellnetzen vor der Küste Schleswig-Holsteins gesenkt werden.

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Meerestiere werden Opfer verheerender grüner Umweltpolitik in Schleswig-Holstein

Toter Schweinswal im Stellnetz.

Entlang der Küsten Schleswig-Holsteins sind massive Verluste an Schweinswalen und Seevögeln in Stellnetzen zu befürchten.

Der Grund: Eine Vereinbarung über eine freiwillige Netzreduktion, die der grüne Umweltminister Robert Habeck mit dem Landesfischereiverband und dem Fischereischutzverband im vergangenen Jahr getroffen hat, geht an den Schutzbedürfnissen völlig vorbei.

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Fischerei rottet Nordpazifische Blauflossenthunfische aus

Ein Schwarm Blauflossenthunfische im tief blauen Meer, gegen die weiß leuchtende Meeresoberfläche fotografiert.

Der teuerste Fisch der Welt stirbt aus - Für Sushi

Die Fischereibehörde der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) will den kommerziellen Fang und die Sportfischerei von Nordpazifischen Blauflossenthunen in US-Gewässern verbieten. Falls die NOAA ein Fangverbot verhängt, müssten in US-Gewässern trotzdem gefangene Blauflossenthune sofort wieder freigelassen werden.

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