Die faszinierende Vielfalt der Ozeane ist unter enormen Druck geraten. Überfischung durch viel zu große Fischfangflotten, industrielle Nutzung von Rohstoffen wie Erdgas, Erdöl oder Mangan, intensiver Schiffsverkehr, zunehmende Vermüllung und Verschmutzung, der hohe Eintrag von Nährstoffen aus der Landwirtschaft und jetzt auch der Klimawandel bedrohen das Leben in den Weltmeeren.

Hinzu kommt die stetig wachsende Beliebtheit der Küsten, z.B. im Mittelmeerraum, aber auch an der Nord- und Ostsee für die schönste Zeit des Jahres, den Urlaub. Sensible Küstenlebensräume wie Salzwiesen oder Dünenlebensgemeinschaften werden ge- und zerstört, abgesehen von der enormen Müllmenge, die gedankenlose Touristen einfach liegenlassen.

Es hat nur wenige Jahrzehnte gedauert, bis der Mensch es geschafft hat, die größten und ältesten Lebensräume unseres Planeten bis an die Belastungsgrenze und darüber hinaus auszubeuten.

Doch es ist noch nicht zu spät!

 

Aktionstipps Urlaub am Meer

Pfotenspuren im Watt. Foto: U.Karlowski

Beim Urlaub an Küste und Strand oder beim Whale Watching kann man durch richtiges Verhalten viel zum Schutz der Meeresumwelt und der Meerstiere beitragen

So erfreut sich das Schwimmen mit wild lebenden immer größerer Beliebtheit. Doch Wissenschaftler beobachten zunehmend negative Auswirkungen bei touristisch intensiv genutzten Meeressäugerpopulationen.

Lesen Sie mehr: Aktionstipps Urlaub am Meer

No more plastic in the sea – Aktionstipps für saubere Meere

(c) Gavin Parsons / www.gavinparsons.co.uk / Marine Photobank

Man kann mit viel weniger Plastik im Alltag auskommen und helfen, die Eintrag von Plastik und Mikroplastik in die Meere zu verringern

Deutschland nimmt in Europa die wenig ruhmreiche Spitzenposition beim Verbrauch von Plastik ein. Aktuell liegt er bei 11,5 Millionen Tonnen jährlich, fünf Millionen Tonnen davon werden gleich wieder weggeschmissen. Das muss nicht sein! Es ist ganz einfach und tut auch nicht weh. Machen auch Sie mit!

Lesen Sie mehr: No more plastic in the sea – Aktionstipps...

Aktionstipps Meerestiere retten

Foto: U.Karlowski

Über den Umgang mit gestrandeten Meerestieren

Im Kleinen verbirgt sich oft Großes. Man kann gestrandete Meerestiere wie Krabben oder Seesterne vorsichtig zurück ins Meer tragen. Wenn man unter Steinen nach Kleintieren sucht, sollte der Stein wieder genau an denselben Ort zurückgelegt werden.

Lesen Sie mehr: Aktionstipps Meerestiere retten

Aktionstipps Gesundheit und Ernährung

Aufgespanntes Ringwadennetz. Foto: U.Karlowski

Die mit Abstand gefährlichste Bedrohung für das gesamte Leben in den Meeren ist heutzutage die industrielle Fischerei

Gnadenlos wird mit immer größerem Aufwand auch noch der "letzte Fisch" aus dem Wasser geholt. Selbst bis in die Tiefsee dringt man heute mit Grundschleppnetzen vor und zerstört unwiederbringlich einmalige Lebensräume wie Korallenriffe und Lebensgemeinschaften.

Lesen Sie mehr: Aktionstipps Gesundheit und Ernährung